Mittwoch, 6. September 2017

kleiner Stadtrundgang

Mittwoch, 06. September 2017 - noch ein Tag Pause in Neumarkt.

Nach einem kleinen Rundgang durch den Camping Supermarkt von Fritz Berger - der diesmal allerdings Umsatzmäßig nicht davon profitierte - setzten wir uns in den PKW und fuhren in die Stadt. 
Allzu groß sollte die Besichtigungsrunde nicht werden, denn es begann zu regnen.
Hofkirche


Reiterskulpturen

ehemaliges Pfalzgrafenschloss, heute das Amtsgericht

historischer Reitstadel

Klostertor

das Rathaus
Wir bewegten uns auf schnellstem Weg zu unserem Auto und fuhren zurück zu unserem Wohnmobil.
Es befindet sich in Neumarkt ein "Maybach Museum".
Da Irmgard kein Interesse hatte dieses Museum zu besuchen, machte ich mich etwas später alleine auf den Weg.

das älteste Exponat........
.......und der jüngste Maybach, hier von der Mercedes S-Klasse abgeleitet. Es wurde aber ein Flop.
Hier weitere Ausstellungsstücke:



Dieses formal missglückte Einzelstück - meine subjektive Meinung - stammt aus den fünfziger Jahren. 

Es waren auch Motoren aus früheren Zeiten ausgestellt. Da hat man das Gefühl, es wurde alles "aus dem Vollen geschnitzt."
Unter anderem konnte man auch Panzermotoren sehen. Die sind so unglaublich voluminös, als sollten sie 1000 Jahre halten. Das waren schon "Klopper" Aber auch Motoren für Eisenbahnlokomotiven und für Schiffe waren hier ausgestellt. Die hatten sogar schon Abgas-Turbolader!

In einer weiteren Halle war nun das entgegengesetzte Extrem anzuschauen: Motorräder der Marke "Express". Habe nie etwas davon gehört, wurden aber in Neumarkt produziert.



Dieses Motorrad mit Beiwagen - "Mars" steht auf dem Tank - stammt nicht aus der Produktion von "Express", Genaue Herkunft ist mir nicht mehr präsent, stand jedoch in der Halle bei den Maybach Fahrzeugen. 




Dienstag, 5. September 2017

anders als gedacht

Dienstag, 05. September 2017 - über Nürnberg nach Neumarkt.

Als erstes war nach dem Frühstück Arbeit angesagt.
Der Gastank musste aufgefüllt werden, er war fast leer.
Frischwasser bunkern, Abwasser und Toilette entsorgen.
Das alles läßt sich bei Goldschmitt bequem und komfortabel erledigen.
So gingen wir frisch gestärkt auf die Piste und erreichten um die Mittagszeit unser nächstes Ziel in Nürnberg: "Alphatronics" TV Geräte Hersteller und ständiger Sieger bei Vergleichstests in den Fachmedien. Die Adresse fanden wir problemlos, aber von großer Firmenreklame war nichts zu entdecken. Sind wir hier denn überhaupt richtig?
Auf der Rampe saßen gerade einige People und machten offensichtlich Pause. Aber auf meine Frage nach der bewussten Firma bekam ich eine klare Aussage: Hier links herum, direkt die erste Tür und dort im Parterre rechts!
Passt. Tatsächlich fand ich hier auch ein kleines Firmenschild.
Sehr begeistert war ich, dass offensichtlich der Mitarbeiter am Empfang schon informiert war. Kaum war ich zurück im Auto, da erschien auch schon der Techniker und nahm sich mein Fernsehgerät vor. Aber nun kam es anders als gedacht! Wie es wohl bei elektronischen Geräten normal ist, war unser Gerät schon zu alt um ein Update zu installieren! Also verkaufte man uns ein neues Gerät zum Supersonderpreis!
Schluck...... das wollten wir ja eigentlich nicht!
Aber was hilft es, wir geben nach und schon haben wir ein nagelneues TV-Gerät im Schlafzimmer. Nun muss ich mich die nächste Zeit erstmal wieder mit der Bedienung auseinandersetzen!

Nach etwa eineinhalb Stunden Fahrzeit erreichten wir Fritz Berger in Neumarkt und parkten hier ein. Das Auto habe ich abgeladen, so dass wir noch kurz in die Stadt gefahren sind.
Das Abladen des PKW´s gestaltete sich immer etwas problematisch, da die sehr exponiert installierte E-Dose immer leicht den Boden berührte und so die Gefahr bestand sie irgendwann auch zu beschädigen. Ich nahm mich des Problems etwas genauer an und stellte fest, dass eine klappbare Steckdose installiert war und die Monteure in der Werkstatt lediglich in der Heckschürze keine Aussparung herausgesägt hatten. Deshalb war ein Wegklappen bisher nicht möglich.
Mit einem Handsägeblatt bin ich dann unters Auto gekrochen und habe im Schweiße meines Angesichts herumgefiddelt.
Das Ergebnis: Es funktioniert nun. Hier die Fotos dazu:
so sah es bisher aus!

hier seht Ihr schon wie die Steckdose in der Aussparung verschwindet.

und hier ist sie nun sicher "eingeparkt"Jetzt müssen nur noch ein paar Schönheitskorrekturen vorgenommen werden, damit es auch optisch sauber aussieht.

Montag, 4. September 2017

langer Tag

Montag, 04. September 2017 - Beim Polsterer und Ankunft bei Goldschmitt.

Schon wieder eine Überraschung! Beim Polstereibetrieb steht schon ein Wohnmobil fett und breit vor der Tür. Aber wir hatten doch den Termin! Ich rangiere rückwärts in die enge Auffahrt an dem anderen Mobil vorbei - solche Herausforderungen liebe ich - und blockiere die Auffahrt. Aber das juckt mich im Augenblick nicht.
Ich betrete das Büro und finde Frau Schneider, die Chefin im Gespräch mit noch weiteren Kunden. Sie fragt nach meinem Begehr, was mir den Eindruck vermittelt, dass sie unseren Termin gar nicht auf dem Schirm hat.
Wir müssen etwa eine halbe Stunde warten bis wir an der Reihe sind: Dann jedoch zeigt sich Frau Schneider als kompetente Person, die ihr Fach versteht. In unserem Concorde bespricht sie mit uns die Möglichkeiten und unterbreitet Vorschläge zur Erneuerung der Polster. 
In ihrem Büro geht es weiter mit dem Aussuchen der Stoffe. Wider erwarten fällt die Entscheidung recht zügig. Wir wählen eine Mikrofaser aus, deren Oberfläche samtig schmeichelt, optisch aber Ähnlichkeit mit Leder hat.
Frau Schneider unterbreitet uns ein Angebot, dass wir so akzeptieren wollen. Jetzt müssen wir nur noch eine Lücke  in unserer Terminplanung finden. Eine Woche sollten wir dafür einplanen.
Wir sind jetzt so verblieben, dass Frau Schneider als erstes die Liefertermine der Materialien prüft und uns dann anruft um endgültig abzustimmen wann wir bei ihr aufschlagen können.


Gegen 11.00 Uhr starten wir gen Süden Es wird eine etwas unruhige Fahrt, aber ohne Stau. Zwischendurch weichen wir von der Strecke ab und begeben uns in Aschaffenburg in das Stadtgetümmel um den Dieseltank zu füllen. 

Bei Goldschmitt in Walldürn parke ich unser Gespann problemlos ein und begebe mich danach ins Büro. Ein Termin für die Wartung der Hubstützenanlage muss abgesprochen werden, um das mit der Anreise nach Spanien zu koordinieren. Hat geklappt.
Mietunterkünfte auf dem Campingplatz: die Tonne

große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Doch hier keine Ereignisse, nur Schatten.

diese originalen, neuwertigen Clogs hat jemand vergessen. Der hatte es wohl eilig.

Und nun ist Feierabend!       

Sonntag, 3. September 2017

der frühe Vogel fängt den Wurm

Sonntag, 03. September 2017 - Wir starten früh am Morgen und verlassen Koblenz, grobe Richtung Nürburgring.

Ja, so früh sind wir selten unterwegs. Schon um 08.30 Uhr verließen wir den Campingplatz. Alles nur aus Angst, dass wir wegen des Marathonlaufes vielleicht eingesperrt werden und die Stadt nicht mehr verlassen könnten.
So früh lief natürlich alles glatt, wir waren ziemlich alleine auf der Straße....... und es war sehr neblig.
In Höhe der Abzweigung Polch öffnete sich der Schleier abrupt und die Sonne empfing uns freundlich lachend.
 Wenn es so weiter gehen würde, dann wären wir viel zu früh in Kelberg, unserem Ziel. Aus diesem Grund steuerten wir dann eine Raststätte an und verbrachten dort einige Stunden.
Der Pfeil zeigt auf unser Mobil. Hier konnte ich auch in Ruhe das Formel 1 Rennen im Fernsehen verfolgen. Erst danach haben wir uns wieder in Bewegung gesetzt und waren in einer guten halben Stunde am Ziel.


Dort bei der Polsterei angekommen, machte ich erstmal "dicke Backen"! Der angeblich so große Werkhof war erstens schon vollgestellt, und zweitens auch bei weitem nicht so groß wie beschrieben. Ich hätte es wohl mit meinem Ehrgeiz geschafft mich da hinein zu quälen, doch dann wäre der ganze Hof blockiert gewesen. So steuerten wir den ausgewiesenen Wohnmobilstellplatz, nur 500 Meter entfernt an...... und erlebten die nächste Überraschung!




Die Feuerwehr veranstaltete hier einen Wettbewerb der Jugendabteilung. Der Platz war voll von den Teilnehmern und Gästen eingenommen. Man  verwies uns aber auf einen weiteren großen Parkplatz, nur gut 100 Meter entfernt. Hier stellten wir unser Gespann ab.
 Ein wenig wollten wir uns noch die Füße vertreten und machten einen kleinen Rundgang durch den Ort.
das Rathaus in Kelberg


Morgen wird es dann spannend! Mal sehen was für ein Angebot man uns unterbreitet. Nicht nur der Preis ist interessant, sondern auch die Vorschläge zur optischen Verschönerung des Innenraums. Um 09.30 Uhr haben wir dort unseren Termin. 

Samstag, 2. September 2017

Wetterkapriolen

Samstag, 02. September 2017 - letzer Tag in Koblenz.

Es ist soweit, Morgen werden wir weiterziehen. Deshalb heute noch ein Spaziergang durch die Altstadt in Koblenz.
Bei milden Temperaturen und Sonnenschein bringt uns die kleine Personenfähre hinüber auf das andere Ufer der Mosel.
Das ganze Deck voller Fahrräder.
Wir erlebten gerade wie die Passagiere dieses Schiff enterten und die kombinierte Schiffs- und Fahrradreise in Angriff nehmen wollten. Alles Senioren! Und was für offensichtlich schon gebrechliche Gestalten dabei!

Balduinbrücke, die alte Steinbrücke über die Mosel

 Vor dem Kurfürstlichen Schloß




Nachdem wir so einige Stunden durch die Stadt geschlendert sind, wollten wir endlich mal den Füßen eine Ruhepause gönnen. Essen wollten wir noch nicht, da wir ja wieder sehr spät gefrühstückt hatten. Aber ein Kaffee könnte es schon sein. Genau zur rechten Zeit entdeckten wir ein italienisches Espresso-Cafe´. Und es war auch noch ein Tisch für uns frei.
Der Cappuccino wurde gebracht und schmeckte uns gut.
Aber in diesem Moment öffnete der Himmel ohne Vorwarnung seine Schleusen, und es kam ein kräftiger Regenschauer hernieder. 

Wie gut dass wir unter einem Sonnenschirm saßen, der uns in diesem Fall als Regenschirm auch gute Dienste leistete. Wir blieben trocken und konnten bequem sitzen bleiben, bis der Regen vorüber war und wir den Heimweg antraten.


Freitag, 1. September 2017

mit dem Auto an der Mosel entlang

Freitag, 01. September 2017 - oh je, wirklich schon September?

Guten Morgen liebe Freunde! Ich hatte gestern schon den Bericht abgeschlossen und ins Netz gestellt, da klopfte es an der Tür. Es war Heinz, der Ehemann von der kleinen, tüchtigen Asiatin ( sie kommt von den Philippinen), die den großen MORELO fährt. Sie heißt übrigens Digna, damit das auch mal geklärt ist. Der Heinz also lud uns ein, auf ein Glas Wein mit in den Biergarten am Platz zu kommen. Diese Geste fanden wir sehr, sehr nett. So gesellten wir uns zu ihnen und hatten noch einen angenehmen, geselligen Abend, bei dem wir natürlich auch viele Informationen austauschten. 
Die Beiden wollen heute weiterfahren und an der Mosel im Ort Ernst einen Stellplatz am Weinberg aufsuchen. Ich habe mal gegoogelt und fand die Infos darüber so interessant, dass wir nun mit dem PKW eine kleine Autofahrt dorthin unternehmen. Neue Stellplätze interessieren uns immer, und wir wollten doch sowieso noch ein wenig Weißwein bunkern. Vielleicht passt uns der dort angebotene Tropfen ja. 

So sind wir ganz gemütlich immer in Sichtweite der Mosel Richtung Süd-West gefahren. Diese Landschaft hier mit den Weinbergen an den Ufern des Flusses sind immer wieder schön anzusehen. Da wir auch ein wenig die Hauptstraße gemieden haben, mussten wir uns durch kleine Dörfer mit äußerst engen Durchfahrten hindurchfädeln. Es war eine angenehme Fahrt, bei der wir sogar einige Male die Mosel überquert haben. Auch den Wohnmobilstellplatz "Im Weinberg" fanden wir sofort. Das "Dickschiff" von Digna und Heinz war schon eingeparkt. Die hielten ihren wohlverdienten Mittagsschlaf.

Wir parkten unseren PKW und machten uns zu Fuß auf Erkundungstour durch den Ort.  Ein echter Weinort. Ein Weingut neben dem anderen. Schöne, auch alte aber gepflegte Gebäude stehen hier dicht an dicht.
Irmgard wünschte sich einen Pflaumenkuchen mit Schlagsahne und einen Cappuccino dazu - ich allerdings auch! Beides fanden wir beim nächsten Bäcker am Weg. So konnten wir uns auch diesen Wunsch erfüllen. Jedoch den angekündigten Weinkauf haben wir erstmal verschoben. So dringend ist ist es doch nicht!






Bevor wir die Heimreise antraten, begrüßten wir noch kurz Digna und Heinz. Wobei wir auch einen Blick auf den Platz warfen. Hier sind die 30 Plätze im Kreis angeordnet. In der Breite bieten sie nicht gerade viel Platz, aber für ein paar Tage kann man damit leben. Holiday-Clean ist vorhanden. Toiletten und Duschen sind aber Fehlanzeige. Insgesamt ist aber der Ort doch so reizvoll, dass wir den in unsere Kartei mit aufnehmen. N-50°08´33,0"      O-07°13´55,0"


Ich habe heute die Abreise für Sonntag angemeldet und die Gebühren dafür bezahlt. Dabei wies mich die Dame in der Rezeption aber auf ein wichtiges Detail hin: Sonntag findet in Koblenz ein Marathonlauf statt und wir müssen bis 10.00 Uhr die Stadt verlassen haben, wenn wir nicht eingesperrt werden wollen. Oh je, das ist ja schon wieder Stress!

Da wir das Auto Morgen nicht benötigen, verlade ich es heute schon auf den Trailer. So habe ich Sonntag wieder etwas mehr Luft in der Zeitplanung!
Das wichtigste aber muss ich jetzt umgehend in Angriff nehmen: das Kontingent für das Internet ist mal wieder verbraucht und ich muss mir Nachschlag holen damit Ihr den Blog von mir "im Netz" nachlesen könnt.
Unsere heutige Rundtour

wieder daheim

Sonntag, 24. September 2017 - nun sind wir wieder zuhause. Der Alltag hat uns wieder. Kilometerstand am Start: 93129 Kilometerstand am End...